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„Der Geist wird erst frei, wenn er aufhört, Halt zu sein." Franz Kafka

"Freiheit ist immer auch die Freiheit der anderen."
Rosa Luxemburg

"Freiheit bezeichnet die Fähigkeit des Menschen, aus eigenem Willen Entscheidungen zu treffen." (Gabler Wirtschaftslexikon)

"Der Begriff benennt allgemein einen Zustand der Autonomie eines Subjekts." (Wikipedia)

Umfassende Zusammenfassung über Freiheit (pdf)


Freiheits-ArtenBearbeiten

Freiheit für, von und im RechtBearbeiten

Man unterscheidet zwischen Freiheit von (negative Freiheiten) und Freiheit zu (positive Freiheiten).


GesetzBearbeiten

Justice What's The Right Thing To Do? Episode 06 "MIND YOUR MOTIVE"-055:14

Justice What's The Right Thing To Do? Episode 06 "MIND YOUR MOTIVE"-0

"Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
" (GG Art. 2.1 - siehe auch kategorischer Imperativ von Kant)

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

RechtsfreiheitBearbeiten

Rechtsfreier Raum; Ort ohne Rechte und somit auch Gesetze - real, wie aktuell im Weltraum bzw. auf fernen Planeten - oder "gefühlt" (interpretiert), wie es von Massenmedien gerne dem Internet nachgesagt wird.

Vertragsfreiheit (Handlungsfreiheit)Bearbeiten

"Die Freiheit des einzelnen, seine privaten Lebensverhältnisse durch Verträge zu gestalten." (Rechtswörterbuch.de) "... ist eine Ausprägung der allgemeinen Handlungsfreiheit (der freien Entfaltung der Persönlichkeit)." (Rechtslexikon.net)


Politische FreiheitBearbeiten

Revolution - Befreiung zum Recht - Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider58:54

Revolution - Befreiung zum Recht - Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider

Hannah Arendt: „Der Sinn der Politik ist Freiheit“

"Die meisten Menschen wollen frei sein. Sie wollen für sich selbst entscheiden können und darüber mitbestimmen wollen, wie sie regiert werden. Freiheit ist ein Wert, der sich allgemein auf Individuen oder auf sie in ihrer Rolle als Staatsbürger beziehen kann. Individuelle Freiheit meint demnach in erster Linie Selbstbestimmung in Bezug auf persönliche Angelegenheiten. Es soll ein Bereich bestimmt werden, in dem ein Individuum über sich selbst herrschen kann. Hieraus ergibt sich eine Verbindung mit dem Bereich der politischen Freiheit, denn diese befasst sich u.a. mit der legitimen Grenze und der Reichweite staatlicher Autorität sowie der spezifischen Form des Freiheitsgebrauchs von Mitgliedern eines politischen Gemeinwesens." (Thomas Schramme / Uni Hamburg)


AutonomieBearbeiten

Sternstunde Philosophie Verbrechen, Schuld und Strafe (komplette Folge)-058:18

Sternstunde Philosophie Verbrechen, Schuld und Strafe (komplette Folge)-0

Die Autonomie des Willens (die "Selbständigkeit" des Willens) - sprich; "der Freie Wille" - wird als Grundvoraussetzung u.a. für die Legitimation der Schuldfähigkeit betrachtet.

Diese Autonomie (Gegensatz "Heteronomie") wird allerdings von der aktuellen Gehirnforschung angezweifelt.

Die Konsequenz zeigt sich in der Frage, wie jemand zur Verantwortung gezogen werden kann, wenn dieser nicht frei über seine Handlung entscheiden kann?

HerrschaftBearbeiten

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Herrschaftsformen nach Aristoteles / Wikipedia

Formen der Herrschaft (speziell Despotismus) der Machtausübung und Gewalt - aber auch die weiteren Herrschaftsformen z.B. nach Aristoteles beschneiden die Freiheit oder schliessen Freiheit aus.

"Demokratie" bedeutet  NICHT "Herrschaft der Mehrheit über Minderheiten" - sondern griechisch Δημοκρατία, von δῆμος [dēmos], „Volk“, und κρατία [kratía], „Herrschaft“, vgl. -kratie; wörtlich: Herrschaft des Volkes. (oder das den Wagen ziehende Volk, nach Prof. Schachtschneider käme "Herrschaft" in der Definition von Demokratie nicht vor)

siehe auch "Republik"

GeschichteBearbeiten

>>Der Freiheitsbegriff, der dem heutigen Verständnis zugrunde liegt, wurde im Zeitalter der Aufklärung entwickelt. Die Aufklärung beinhaltet einen intellektuellen Aspekt, nämlich die Befreiung von hergekommenen Dogmen und Vorurteilen. Laut Kant bedeutet dies den „Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“.<< (Wikipedia)

An dieser Stelle möchte ich Kant korrigieren. Es handelt sich um den "Ausgang des Menschen aus seiner mitverschuldeten Unmündigkeit".

Der sog. "Freie Wille" ist eingeschränkt, die Menschen sind Teil ihres sozialen Geflechts und ihrer Prägungen - viel mehr noch beteiligt sich die Gesellschaft an einer fortwährenden Prägung

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