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Modalrecht bezieht sich einerseits auf die Modalverben (können, sollen, wollen, müssen, mögen & dürfen) und andererseits auf die Modallogik.

Recht als ModalverbBearbeiten

"Recht" im Sinne der Modalverben ("Verb" = Tätigkeit, Geschehen oder Zustand) ist Ausdruck von Wunsch (Wille), Zwang (Macht / Gewalt) oder Möglichkeit (Wahl).

Recht als "Zeitwort"


Soll-RechtBearbeiten

"Recht" wird in der Regel als das "Sollen", also das vom Bürger gewünschte und rechtlich durchzusetzende Verhalten, aufgefasst. Beim "Sollen" handelt es sich in erster Linie um herrschendes "gegebenes" Recht - und nicht (aus der Perspektive des Souverän) ein sich selbst gebendes - also wollendes Recht.

Nach Kant kann vom "Sein" kein "Sollen" abgeleitet werden.

"Ebenso wie für David Hume existiert nämlich auch für Kant ein kategorialer Unterschied zwischen „Sein und Sollen“, weshalb aus der empirisch gegebenen Natur des Menschen (seinem Sein) keine rechtlichen oder moralischen Gebote (also kein Sollen) folgen könnten (vgl: Humes Gesetz). Hierin liegt der Unterschied zum Naturrecht. Das Recht ist vielmehr aus der (praktischen) Vernunft heraus zu erkennen. Empirie und Metaphysik sind in seiner Rechtsphilosophie somit streng voneinander getrennt." (Wikipedia)

Zwangs-RechtBearbeiten

Willens-RechtBearbeiten

Recht als ModallogikBearbeiten

Im Sinn der Modallogik kommt zum Ausdruck, dass Recht nicht unbeding "wahrheitsfunktional" ist.

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